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Tag 4 beim Transcontinental Race.
Der Morgen begann mit dem Rallarvegen: rund 80 Kilometer, Red Bull, Zucker, dann einfach fahren. Norwegen zeigte sich noch einmal groß: Schlucht, Gebirgsbach, Serpentinen, Myrdal, diese Mischung aus Schönheit und Arbeit.
Oben war dann aber keine Zeit mehr für Romantik. Der Kopf war sofort beim nächsten Thema: Fähre. Sie ist gebucht: 24.07., 18 Uhr ab Nynäshamn nach Danzig, Ankunft am 25.07. gegen 12 Uhr.
Seit dem Ende des Rallarvegen fahre ich wieder auf der gottverdammten 7. Stundenlang Lkw, Autokolonnen, kaum Entspannung. Ich kenne schlimmere Straßen aus China, Russland oder der Ukraine, aber schön ist das hier nicht. Es zermürbt den Kopf.
Der Plan: 844 Kilometer bis Nynäshamn sauber abarbeiten. Heute nach dem Parcours noch etwa 300 Kilometer, morgen noch einmal rund 380, Freitag der Rest bis zur Fähre. Schlafplatz? Vielleicht Golfhotel, sonst draußen. Immerhin: Fahrer gewaschen, Hose gewaschen. Damit kann ich jetzt überall schlafen.
Nach der Fähre wartet die nächste Rechnung: Danzig bis Jasná, Checkpoint 2. Rund 963 Kilometer inklusive beider Parcours und mehr als 6.000 Höhenmeter. CP2 schließt am 30.07. um 11 Uhr. Rechnerisch etwa 194 Kilometer pro Tag.
Nur Mathematik. Aber machbar, wenn die Fähre sitzt.
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