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Ungarn.
Der Tag begann frueh: gegen vier Uhr wieder auf dem Rad, nach einer kurzen Nacht und mit dem Plan, die Hitze diesmal klueger zu fahren. Die ersten Stunden liefen richtig gut. Rueckenwind, Tempo, manchmal fast 30 km/h, und irgendwann war die Grenze nach Ungarn da.
Danach wurde es zunehmend zaeh. Mehr Verkehr, mehr Gegenwind, mehr Hitze. 36 Grad, staubige Strassen, viele Lkw und dieses staendige Abwaegen: weiterdruecken oder den Koerper nicht sinnlos verheizen.
Ich habe mich fuer die vernuenftigere Variante entschieden: Supermarkt-Pause, Muskeln runterkuehlen, essen, trinken, Speicher fuellen. Bei solchen Temperaturen bringt es nichts, stur nur auf Kilometer zu schauen. Wenn der Abend kuehler wird und die Energie wieder da ist, kann man laenger in die Nacht hineinrollen.
Am Nachmittag war klar: Heute wird es ein Hotel. Nicht, weil nichts mehr gegangen waere, sondern weil Dusche, Waesche und ein echter Reset mehr wert sind als noch ein paar zusaetzliche Kilometer. Am Ende standen 325 km auf dem Tacho. Mehr als genug fuer diesen Tag.
Und irgendwo dazwischen: 3000 Kilometer TCRNo12. Inzwischen sogar schon 3050. Kurz gefeiert, dann weiter.
Ungarn hat sich mir bislang nicht unbedingt von seiner schoensten Seite gezeigt. Hitze, Staub, Gegenwind, Abgase. Aber das gehoert eben auch dazu. Wenn alles nach Plan laeuft, ist es nur eine Nacht hier. Danach wartet Serbien.
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