Über mich
Ich sitze viel auf dem Rad. Sehr viel. Wenn du lange genug unterwegs bist, verschiebt sich alles: Dinge, die vorher wichtig waren, werden leiser, dafür werden Atem, Beine und Kopf laut. Genau da fängt es für mich an.
Ich bin Falk, komme aus Hohenlinden (Kreith) und fahre seit 1999 Rennrad. Mein erstes Rad habe ich mir mit 15 vom Ferienjob gekauft – seitdem bin ich eigentlich nie wieder wirklich abgestiegen.
Das Leben daneben
Beruflich arbeite ich als Teamleiter und stellvertretender Abteilungsleiter bei der Baader Bank: viel Tech, viele Themen, viel Verantwortung. Ich mag das – aber es ist ein komplett anderes Leben als auf dem Rad.
Privat gibt es Familie, Haus, Berge, Skifahren: Frau, drei Kinder (2012, 2014, 2017) und einen relativ normalen Alltag. Die zweite Welt beginnt, sobald ich losfahre.
Warum ich fahre
Am Anfang war es einfach nur Radfahren. Dann wurden die Strecken länger. Irgendwann geht es nicht mehr um Kilometer, sondern darum, bei dir zu sein. Du weißt morgens nicht, wo du abends bist. Regen, Hitze, Wind oder einfach nur Leere – genau das ist der Reiz.
Langstrecke
Für mich beginnt Langstrecke ab 200 Kilometern. Alles darüber verändert sich: Der Körper arbeitet irgendwann einfach, der Kopf fängt an zu drehen und du merkst, wie wenig du brauchst – und wie viel du kannst.
Was ich fahre
Unsere Hochzeitsradreise nach China (cross-eurasia.de) war der erste richtig große Schritt: nicht nur weit, sondern anders. Seitdem geht es mir nicht um Rennen, sondern darum, wie weit man wirklich gehen kann.
Einstieg über 24h-Rennen, danach Brevets und Randonnées: drei Mal Paris–Brest–Paris, Flèche Allemagne, Sverigetempot, Transcontinental Race und viele lange Tage als Randonneur im ARA-Kontext. Ich fahre fast jeden Tag; Pausen sind geplant, nicht spontan.
Dieser Blog
Das hier ist kein „schöner Blog“, sondern Dokumentation. Viele Texte entstehen direkt vom Rad oder kurz danach – manchmal müde, manchmal leer, manchmal sehr klar. Die Texte laufen durch AI, damit sie lesbar werden, aber der Inhalt bleibt unverändert.
Mein Ansatz
Ich mache alles selbst: Räder aufbauen, Ladelösungen löten, Setups testen. Keine Sponsoren, keine Fremdentscheidungen. Gewicht gegen Nutzen – immer wieder.
Mein Setup
- Rahmen: TRI-A-ERO GRARO (Größe L)
- Antrieb: SRAM Red Kurbel, SRAM GX Eagle AXS mit vier Blips, Hybrid-Kassette bis 51 Z
- Bremsen: TRP Hylex
- Strom: SON Delux Nabendynamo + eigenes Stromsetup
- Laufräder: Selbst aufgebaut mit Goldix 180 Nabe
- Träger & Schutz: Tubus Airy Titan Gepäckträger, Flexi-Carbon Schutzbleche
- Kette: KMC, gewachst
Das Stromsetup ist kein fertiges Produkt, sondern über viele Kilometer entstanden und ständig weiterentwickelt.
Ziele
- Kurzfristig: Unknown Race, Transcontinental Race
- Langfristig: Panamericana (aber wichtiger ist, dass es weitergeht)
Was ich gelernt habe
Der Körper kann mehr, als man denkt – meistens ist der Kopf das Problem. Es lohnt sich, da durchzugehen.
Alleine fahren
Ich fahre gern alleine und auch gern mit Freunden. Große Gruppen vermeide ich: zu viel Risiko, zu viel Unruhe.
Härtester Moment
400 km, 14 Stunden unterwegs, 7 Stunden Regen, 5 Stunden Schnee. Da bleibt nicht viel übrig – nur du.
Weiterlesen
Wenn du tiefer einsteigen willst, findest du im Ultracycling Blog aktuelle Berichte und im Material-Bereich mein Bikepacking- und Elektronik-Setup für lange Strecken.
Kontakt
Wenn du mir schreiben willst: crosseurasia@gmail.com